Über mich

Mein Name ist Annegret Wieler (geb. Döring), geboren wurde ich in Aschaffenburg und erhielt meinen ersten Klavierunterricht mit 10 Jahren bei Frank Rohe. Neben dem zusätzlichen Unterricht im Violin- und Orgelspiel absolvierte ich auch eine kirchenmusikalische Ausbildung. Als Solistin und im Fach Kammermusik durfte ich mich über Preise bei den Musik-Wettbewerben „Jugend musiziert" sowie beim „Jugendkulturpreis des Landkreises Miltenberg" freuen.

Von 1995 bis 2000 studierte ich in der Klavierklasse von Boguslaw Jan Strobel an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Nach erfolgreichem Abschluss ging ich nach München um meine pianistische Ausbildung bei Hildegard Stenda (Studentin von Ludwig Hoffmann und Peter Feuchtwanger) fortzusetzen. Ich nahm zudem an mehreren Meisterkursen teil. Solistische und kammermusikalische Konzerte führten mich durch Deutschland und in die Schweiz.

Noch vor Ablauf meiner eigenen Schulzeit wurde ich in verschiedene Unterrichts- und Lerntechniken eingeführt und gab meinen ersten Unterricht. Seit Abschluss meines Studiums setze ich mich weiter mit speziellen psychologischen und physiologischen Thematiken des Klavierspiels und des professionellen Musizierens allgemein auseinander.

Nach fundierter und intensiver Ausbildung bei Govinda Georg Nebel an der "Heilpraktikerschule Lotz" in München erhielt ich im Juni 2015 die Zulassung zur "staatlich geprüften Heilpraktikerin". Zeitgleich erwarb ich mein Zertifikat als "Entspannungstherapeutin". Außerdem absolvierte ich die vier Basiskurse der IMT (Integrative Manual Therapy nach Sharon Weiselfish-Giammatteo) bei Hildegard Stenda.

Kleine Ausschnitte meiner pianistischen Arbeit:

Domenico Scarlatti (1685-1757):
Frédéric Chopin (1810-1849):
Karol Szymanowski (1882-1937):

Klavierunterricht 

Philosophie
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht stets der Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten, Begabungsschwerpunkten und Bedürfnissen. Mein Unterrichtsangebot richtet sich zum einen an jüngere Anfänger im Grundschulalter, bietet aber insbesondere eine qualifizierte Prüfungsvorbereitung und Betreuung für Schüler des musischen Gymnasiums und des Musik-Additums. Der Unterricht gestaltet sich prinzipiell ganzheitlich und ist angelegt auf ein Gesamtbild aus musikalischem Verständnis, ausdrucksstarkem Klang, geschultem Gehör, ökonomischer Spieltechnik und Haltung. Ergänzend möchte ich die Neugier wecken auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Musik und die Entwicklung eigener Interpretationen. Das Erarbeiten systematischer Lern- und Übetechniken soll von Anfang an ebenso zur Selbständigkeit und zur schnelleren und nachhaltigeren Beherrschung der Stücke führen, wie fundierte Kenntnisse der Musiktheorie und der praktische Umgang mit Harmonielehre. Je nach Entwicklungsstand und Interesse fördere ich gerne das vierhändige Klavierspiel oder das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten.
Fortschritt und Erfolg stellen sich allerdings in erster Linie durch die Praxis und das Umsetzen des Gelernten zuhause ein. Deshalb lege ich Wert darauf, dass sowohl Bereitschaft als auch Zeit zum regelmäßigen, möglichst täglichen Üben als Voraussetzung gegeben sind - wenn nötig, auch mit Unterstützung der Eltern.
Altersstufen
Kinderunterricht

Jüngere Anfänger werden je nach Reife und musikalischen Vorkenntnissen spielerisch an das Klavierspiel herangeführt, wobei sie sich mit ihrer Fantasie und eigenen Ideen einbringen können. Dabei stehen die Entwicklung des musikalischen Gehörs (z.B. durch das Nachspielen bekannter Lieder) und das Erfinden eigener Musik genauso im Vordergrund wie das Spiel nach Noten und das Erlernen musikalischer Grundbegriffe. Von Beginn an werden ökonomische Bewegungsabläufe und eine gesunde Sitzhaltung eingeübt, die zu einer sicheren und körperfreundlichen Klaviertechnik und einem klaren und schönen Klang führen. Schritt für Schritt lernen die Schüler das selbständige Erarbeiten von Musikstücken anhand verschiedener Lerntechniken, die auch die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis fördern. Daneben werden verschiedene Epochen und Stilrichtungen klassischer Musik, je nach Auswahl der Unterrichtsliteratur, altersgerecht vermittelt.
Fortgeschrittene Jugendliche

In den Unterricht fortgeschrittener Jugendlicher werden zunehmend auch die Analyse von Stücken, sowie das Verständnis der Harmonielehre einbezogen. Eine solche, vertiefende Auseinandersetzung mit der Unterrichtsliteratur führt zur schöneren Gestaltung der Stücke, einer zeitgemäßen Interpretation und nicht zuletzt zu sicherem Auswendigspiel. Besonders bei Schülern des musischen Gymnasiums und Anwärtern für das Musik-Additum lege ich großen Wert auf ein umfassendes und intensives Verständnis der Musik und dessen Umsetzung. Selbstverständlich spielt auch hier die sinnvolle und ökonomische Technik eine entscheidende Rolle. Präventiv kann das bewusste Wahrnehmen von Bewegungen und der eigenen Körperhaltung zur Vermeidung von Fehlbelastungen beitragen. Aber auch durch das Erkennen von evtl. bereits vorhandenen Problemen wie z.B. einer blockierten Motorik oder einer ungünstigen Spielhaltung können diese nach Möglichkeit korrigiert und behoben werden. Neben diesen physischen Aspekten ergänze ich den Unterricht bei Bedarf durch mentale Hilfestellungen, in denen der bessere Umgang mit Auftritten und Prüfungssituationen geschult und eventuelle Vorspielängste gemindert werden.
Studio
Das helle Dachstudio schafft eine freundliche und ruhige Arbeitsatmosphäre für Unterricht und Proben. Es bietet genügend Raum für kleinere Vorspiele und den gemeinsamen Austausch in der Gruppe. Neben dem Konzertflügel, einem Yamaha C7 aus dem Jahr 1975, ist das Studio mit einer digitalen Aufnahmetechnik ausgestattet.
Spaß oder Freude
Wenn es um das Thema Klavierspielen und Klavierunterricht geht, dann höre oder lese ich meist den Satz: "Es soll doch vor allem Spaß machen!". Das ist, meiner Meinung nach, eine Definitionsfrage. "Spaß" klingt für mich eher nach Freizeitpark, also nach lustig sein, nach kurzweiligem und oberflächlichem Zeitvertreib und nach unterhalten werden. Mit Klavierspiel oder Unterricht hat das nicht viel zu tun. Zu schnell entsteht gerade bei Kindern die falsche Vorstellung davon, dass man sich einfach nur an´s Instrument setzen müsste und ein bisschen die Finger bewegen und - schwupps - kann man ein schönes Lied oder Klavierstück spielen. Die Enttäuschung lässt dann nicht lange auf sich warten und auch das Erstaunen darüber, dass nur die regelmäßige Übung langsam und schrittweise zum Erfolg führt schlägt rasch in Unlust um.
Ich persönlich finde den Ausdruck der "Freude" an der Musik und am Musizieren treffender. Klavierspielen soll man gerne tun und gerade die Auseinandersetzung mit der Musik, ein spielerischer Umgang, das Wecken von Ehrgeiz und der Ansporn, selbst kreativ zu werden machen den Reiz aus. Dinge, die man sich selbst erarbeitet hat, auch wenn man sich mal hat "durchbeißen" müssen schaffen eine viel nachhaltigere Erfahrung und Freude als der flüchtige "Spaß". 
Konditionen
Monatlicher Preis:

45 Min. wöchentlich à 105€ für Kinder und Jugendliche
60 Min. wöchentlich à 135€ für Jugendliche und Erwachsene
Kammermusik
Schon zu Schulzeiten habe ich den pianistischen Bereich der Kammermusik und der Liedbegleitung schätzen und lieben gelernt und verfüge über eine vielfältige und langjährige Erfahrung in verschiedenen Besetzungen. Meine Tätigkeit umfasst auf Anfrage:
  • Klavierbegleitung für Instrumentalschüler im Musik-Additum
  • Kammermusikalische Projekte mit professionellen Instrumentalisten
  • Liedbegleitung

Hörbeispiel aus der Zusammenarbeit mit Bariton Marco Spreider:
Telefonnummer: (089) - 900 19 290

KONTAKT

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